PREEMPT

Politik-relevante Bewertung von sozio-ökonomischen Effekten von Dürren und Hochwasser

Während der letzten Jahrzehnte ist Europa Zeuge von einem auf- fallenden Anstieg von Verlusten durch natürliche, und insbesondere durch hydro-meteologische Kata- strophen geworden.

Das PREEMPT Projekt ist eine politik-orientierte Bewertung um den zuständigen Behörden bei der Entwicklung eines besseren Verständnisses der Risiken, die durch Dürren und Hochwasser entstehen, zu helfen. Dies geschieht durch eine Sammlung von Daten über vergangene Katastrophen, um so die Wissenslücken, insbesondere zu indirekten und immateriellen ökonomischen und sozialen Verlusten, zu schließen – und durch die Verbesserung von Methoden und Ansätzen zum Risikomanagement in den vier teilnehmenden Ländern: Italien, Spanien, Belgien und Deutschland.

Das Wissen, das durch dieses Projekt zusammengetragen und, wo erforderlich, verbessert wird, wird für die Unterstützung sowohl von verschiedenen EU-Politikmaßnahmen als auch von nationalen An- strengungen zur Linderung von Naturgefahren nützlich sein. Das PREEMPT Vorhaben wird somit helfen, eine Kultur einer Risikopräventionspraxis aufzubauen, die auf wissenschaftlichen Beweisen / Nachweisen basiert.

Ziele
  1. Daten über die vergangenen (2000-2010) hydro-meteologischen Katastrophen (Dürren und Hochwasser) in ausgewählten Flussgebieten in Deutschland, Belgien, Spanien und Italien erfassen, harmonisieren und verbessern,
  2. Praktiken und methodische Ansätze für die Risikobewertung harmonisieren, insbesondere in Bezug auf ökonomische und soziale Effekte von Katastrophen, und dadurch die Beweisgrundlage für Katastrophenrisiko-Prävention verbessern,
  3. Beschreibung der Faktoren, die Katastrophenauswirkungen (Schwachstellen und Belastbarkeit) verstärken oder abschwächen, und die für das Risikomanagement von direkter Bedeutung sind,
  4. Untersuchung der Wirksamkeit der bereits vorhandenen präventiven Maßnahmen und Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten,
  5. Die besten Praktiken zur Katastrophenfolgeabschätzung, basierend auf den Ergebnissen von EG-Forschungsprojekten, ermitteln, teilen und verbreiten.

Unsere Projektpartner sind:

Fondazione Eni Enrico Mattei (FEEM) (Koordinator)
Technical University of Madrid (UPM)
Antea Group
Basque Centre for Climate Change
InterSus

Die Ergebnisse des Workshops "Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimawandel in der Region Hannover und im Wesereinzugsgebiet: Welche sozialen und ökonomischen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt gibt es und wie wollen wir uns anpassen? ", 14. Mai 2012, Hannover finden Sie auf der folgenden Seite.