I-Five

Ziel ist es die Rolle der Gebietskooperationen als Instrument der aktiven Beteiligung zu untersuchen. Gleichzeitig wird die horizontale und vertikale Zusammenarbeit der Beteiligten zur Entscheidungsfindung im Rahmen der WRRL betrachtet. Ergebnisse resultierend aus der Initiative zum Aufbau einer Wasseragentur als potentielle I-3 werden ebenfalls ausgewertet.

Geplante (Aktions-) Forschungsaktivitäten:
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Eine Analyse der Funktion von Gebietskooperationen innerhalb des organisatorischen Umfelds, mit einem besonderen Blick auf das Zusammenspiel verschiedener Institutionen (von Experteninterviews bis zu Internet-basierten Umfragen).
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SWOT Analysen im Zusammenhang mit regionalen Workshops werden genutzt, um an weitergehende Informationen über die Funktion und das Potential von Gebietskooperationen und in geringerem Umfang der Wasseragentur zu gelangen.
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Untersuchung der Aufstellung der Entwürfe zum Bewirtschaftungs- und Maßnahmenplan und Weiterverfolgung des Prozesses bis zur Planfinalisierung.
Untersuchungsgebiet:
Drei Gebietskooperationen in der Flussgebietseinheit der Weser wurden für eine intensivere Untersuchung ausgewählt: Weser-Emmer (Nr.10) gehört zum Teilein-zugsgebiet, Ober-/Mittelweser,Leine-Westaue (Nr.21) gehört zum Teileinzugsgebiet Leine, Wümme (Nr.24) gehört zum Teileinzugsgebiet Tideweser.
Etliche Probleme trifft man im gesamten Flusseinzugsgebiet an, wie hohe Salzkonzentrationen durch den Kalibergbau, ein anthropogen verursachte hohe Nährstoffbelastung, sowie strukturelle Probleme wie eine eingeschränkte Durchgängigkeit der Gewässer.
Lokale/regionale Probleme möchte man durch die aktive Einbindung von Interessengruppen bei der Umsetzung der WRRL einbeziehen. Durch sie sollen räumliche Unterschiede bei der Lösungsfindung berücksichtigt und angepasste Maßnahmen entwickelt werden.
Diese Projekt wird vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung gefördert.
Im Rahmen des internationalen i-Five Projektes *( www.i-five.org )* veranstaltete Seeconsult in Hannover das Seminar: Umsetzung der
Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG): Was haben wir bisher gelernt? am 31. August 2010. Es nahmen 15 Vertreter der Wasserwirtschaft teil.


