ESAWADI
Das ESAWADI-Projekt wird die potentielle praktische Nutzbarkeit des Ansatzes der Ökosystemdienstleitungen (ÖSD) bei der WRRL-Umsetzung analysieren und entsprechende Hinweise für die Zukunft (d.h. dem zweiten WRRL-Umsetzungszyklus) erarbeiten.
Der ÖSD-Ansatz hat in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit von Wissenschaft und Politik erhalten und wurde entsprechend stark weiterentwickelt. Gleichzeitig stellen insbesondere die ökonomischen Anforderungen der WRRL die Wasserverwaltungen in Europa vor große, neue Herausforderungen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade der Status von Gewässern als auch die Auswirkungen von geplanten Maßnahmen auf den Zustand nicht einfach zu kommunizieren sind. Bislang wurde noch nicht erforscht, wie diesen Herausforderungen durch den ÖSD-Ansatz besser begegnet werden kann. Im Rahmen des Projektes soll nun untersucht werden, ob mit dem Ökosystemansatzes (ÖSA) Entscheidungsträgern ein konkretes Instrument an die Hand gegeben werden kann, anhand dessen die Zustandsbeschreibung der Wasserkörper sowie die Kosten aber auch der Nutzen von Maßnahmen besser dargestellt und kommuniziert werden können und somit auch eine bessere Diskussionsbasis bei der Einbeziehung von Betroffenen bietet. Ein erhöhtes Verständnis und ein transparenterer Entscheidungsprozess unter Einbindung von Interessensvertretern würden zu einer höheren Akzeptanz führen.
Auf der Basis von drei Fallstudien innerhalb Europas, wird das methodologische Verständnis dieser Verbindung untersucht. Es werden hierbei keine neuen methodischen Ansätze erarbeitet, sondern die bereits existierenden Arbeiten zum ÖSD-Ansatz mit den Arbeiten der WRRL-Umsetzung verbunden. Die Projektziele sind demnach:
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die Einschätzung der pot. Nutzbarkeit des ÖSD-Ansatzes im Rahmen der Zustandsschreibung von Wasserkörpern und der Einschätzung der Wirksamkeit von Maßnahmen laut WRRL,
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die Einschätzung der pot. Bedeutung des ÖSD-Ansatzes zur Erfüllung der ökonomischen Anforderungen der WRRL sowie
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die praktische Überprüfung, ob die Nutzung des ÖSD-Ansatzes die Kommunikation und den Austausch mit Interessensvertretern vereinfacht / verbessert.
Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren (Juli 2010 bis Juni 2012) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der IWRM-Net (/www.iwrm-net.eu/) Aktivitäten finanziert.

Im Rahmen des internationalen i-Five Projektes *( www.i-five.org )* veranstaltete Seeconsult in Hannover das Seminar: Umsetzung der
Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG): Was haben wir bisher gelernt? am 31. August 2010. Es nahmen 15 Vertreter der Wasserwirtschaft teil.

